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Laptop Akku HP ProBook 6545b

Das Wileyfox Spark+ versucht mit klassischen Tugenden wie einem austauschbaren Akku, einer Dual-SIM-Funktion sowie einem microSD-Karten-Slot im Niedrigpreissegment zu wildern. Starke Gegner dürften den Siegeszug jedoch erschweren.
Das noch junge britische Unternehmen Wileyfox bringt mit dem Spark+ ein neues Smartphone der 150-Euro-Klasse auf den Markt. Es ist mit einem 5-Zoll-IPS-Bildschirm, 2 GB RAM und 16 GB internem Speicher ausgestattet. Darüber hinaus hat es einen wechselbaren Akku, zwei Micro-SIM-Karten-Slots sowie einen microSD-Steckplatz zu bieten. Innerhalb der Modellreihe handelt es sich um das mittelpreisige Gerät. Käufer des günstigeren Basismodells müssen eine deutlich reduzierte Speicherausstattung in Kauf nehmen, während das teurere Modell über ein größeres Display verfügt. Als Betriebssystem kommt das Android-6-basierte Cyanogen OS zum Einsatz.

Das Testgerät ist aktuell ausschließlich beim Hersteller selbst oder über den Online-Händler Amazon zu einem Preis von 149 Euro erhältlich. Damit steht es in direkter Konkurrenz zu vielen anderen Einsteiger-Smartphones wie dem ZTE Blade V7 lite, dem TP-Link Neffos C5 oder dem Archos 50 Power. Auch das Lenovo Moto G4 Play sowie das HTC Desire 530 gehören zu den Mitbewerbern.
Zwar besteht das Gehäuse des Wileyfox Spark+ vollständig aus Kunststoff, der Stabilität tut dies aber keinen Abbruch: Verwindungsversuchen widersetzt es sich von einem leichten Knistern begleitet standhaft. Die Rückseite – beim Testgerät in „Sandstein-Schwarz“ gehalten – kann vollständig abgenommen werden. Darunter befinden sich der wechselbare Akku sowie die drei Karten-Slots. Auf der leicht rauen Oberfläche der Abdeckung sind Fingerabdrücke kaum zu sehen, zudem fühlt sie sich angenehm an. Mittig ist dort auch das stilisierte kupferfarbene Fuchsemblem des Herstellers zu finden.

Zum Schutz vor Kratzern kommt auf der Vorderseite Dragontrail Glas zum Einsatz, das an den Rändern minimal abgerundet wurde. Da hier aber ohnehin der – ebenfalls gut abgerundete – Kunststoff-Rahmen zu spüren ist, ist das 2,5D-Glas eher ein optisches Design-Element. Akku HP ProBook 6540b .

Mit Abmessungen von 8,65 x 143 x 70,4 Millimetern sowie einem Gewicht von 134,5 Gramm fügt sich das Spark+ gut in den klassenüblichen Rahmen ein.
Ein großer Pluspunkt des Testgeräts ist, dass sich der Nutzer dank dreier Karten-Slots nicht zwischen der Dual-SIM-Funktion und einer Speichererweiterung entscheiden muss. Zwar werden offiziell nur microSD-Karten mit einem Fassungsvermögen von bis zu 32 GB unterstützt, tatsächlich hatten wir mit einer 64-GB-Karte aber keinerlei Probleme. Intern stehen 16 GB Speicherplatz zur Verfügung, wobei davon im Auslieferungszustand nur noch rund 10,7 GB frei genutzt werden können.

Der manchmal etwas hakelige Micro-USB-Anschluss unterstützt leider kein USB-OTG. Zudem ist die drahtlose Bildübertragung nur via Chromecast, nicht jedoch Miracast möglich. Darüber hinaus fanden wir es schade, dass der integrierte Kompass bei unserem Testgerät nicht funktionierte.

Das Smartphone besitzt eine kleine Benachrichtigungs-LED, die jedoch nur in den Farben Rot und Grün leuchten kann. Wie in der Einsteigerklasse üblich fehlt dem Spark+ ein Fingerabdrucksensor – ein ZTE Blade V7 lite hat diesen trotz eines ähnlichen Preises aber bereits mit an Bord.
Als Betriebssystem kommt Cyanogen OS in der Version 13 zum Einsatz, das auf Android 6.0.1 basiert. Bis auf ein spezielles Design-Paket, welches optional angewendet werden kann, hält sich Wileyfox mit Software-Anpassungen zurück, sodass auch keine überflüssigen Programme vorinstalliert sind. Im Vergleich zu Stock Android kann das System dank vieler Zusatzoptionen noch stärker individualisiert werden. Praktisch ist auch die Funktion, zwischen der aktuellen und der zuletzt genutzten App mittels eines langen Drucks auf die rechte Navigationstaste hin- und her springen zu können.
Beide SIM-Steckplätze des Wileyfox Spark+ unterstützen grundsätzlich LTE CAT 4 (150 Mbit/s Download, 50 Mbit/s Upload), wobei stets nur eine SIM-Karte für die Datenverbindung zuständig ist. An der Empfangsstärke gab es im urbanen Umfeld subjektiv nichts zu bemängeln.

Entgegen der offiziellen Spezifikationen funkt unser Testgerät nicht nur im 2,4-GHz-Frequenzbereich, sondern stellt auch Verbindungen mit 5-GHz-Netzwerken her. Allerdings ist die Reichweite dabei sehr begrenzt und deutlich schlechter als beim Betrieb im 2,4-GHz-Band. Mit maximal 87,1 Mbit/s beim Empfang und 74,2 Mbit/s beim Senden von Daten erreicht das Spark+ mit unserem Referenzrouter Linksys EA8500 eine für das Einsteigersegment akzeptable Leistung. An viele Mittelklasse-Smartphones, wie beispielsweise das Lenovo Moto Z Play, kann es aber nicht heranreichen. Für die drahtlose Nahfeldkommunikation steht zudem Bluetooth in der Version 4.1 zur Verfügung.
Laut der App „GPS Test“ glänzt das Spark+ im Freien mit einer extrem genauen Ortung, die bis auf einen Meter genau erfolgen soll. In einem Innenraum wurde immerhin noch eine Genauigkeit von vier Metern angezeigt. Der Kontakt zum Satellitennetzwerk erfolgte dabei stets zügig. Akku HP ProBook 6545b .

Doch wirken sich diese fabelhaften Werte im Praxiseinsatz aus? Um dies herauszufinden, haben wir das Smartphone mit auf eine Radtour genommen, die wir parallel mit dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 aufgezeichnet haben. Dabei hinterließ das Spark+ einen brauchbaren Eindruck, auch wenn an manchen schwierigen Stellen – beispielsweise der Unterführung im Bereich der Bahngleise oder der Flussüberquerung – Abweichungen von der tatsächlichen Fahrtstrecke zu erkennen sind. Grobe Ausrutscher gab es jedoch nicht, sodass dem Spark+ eine für Navigationszwecke allemal ausreichende GPS-Performance attestiert werden kann.
Als Telefon-App kommt bei Cyanogen OS zwar nicht die Standard-Version von Android Marshmallow zum Einsatz, dennoch sind die Funktionen trotz des anderen Layouts weitestgehend identisch. Das Programm ist in drei Tabs unterteilt: Einen Ziffernblock, eine Anrufliste sowie einen Direktzugriff aufs Telefonbuch, der im oberen Bereich auch Favoriten und eine Suchleiste bereithält. Zusätzlich kann das „truecaller“-Feature aktiviert werden, welches die Identifizierung von unbekannten Anrufern ermöglichen soll.

Beim normalen Telefonieren waren die Stimmen beider Gesprächsteilnehmer störungsfrei und gut verständlich. Dass es sich beim Testgerät lediglich um ein Einsteiger-Smartphone handelt, war höchstens am etwas dumpfen Klang zu erkennen. Wird der integrierte Freisprecher genutzt, ist zwar eine leichte Verschlechterung des Klangs wahrnehmbar, die Verständlichkeit bleibt aber auf beiden Seiten gewährleistet, solange sich der Wileyfox Nutzer in einer ruhigen Umgebung befindet.
Die Hauptkamera des Wileyfox Spark+ bietet eine Auflösung von rund 13,4 Megapixeln und eine Blende von f/2.8. Bei Tageslicht gefallen die Fotos angesichts der niedrigen Preisklasse des Testgeräts mit einer relativ guten Detailwiedergabe und zufriedenstellender Bildschärfe. Vor allem bei der Darstellung von filigraner Vegetation werden aber erste Schwächen sichtbar (Szene 1). Bei weniger idealen Bedingungen addieren sich mehrere Probleme, die die Bildqualität negativ beeinflussen: So gelingt dem Autofokus das Scharfstellen nicht immer zuverlässig, das Bildrauschen nimmt deutlich zu, und wegen des fehlenden Bildstabilisators verwackeln viele Aufnahmen (Szene 3).

Die vorderseitige Webcam hat mit 8 Megapixeln ebenfalls eine hohe Auflösung spendiert bekommen, besitzt im Gegensatz zur Hauptkamera aber keinen Autofokus. Fotos im Freien zeigen viele Details, allerdings werden diese bei wenig Umgebungslicht ein Opfer der Rauschunterdrückung. Akku HP ProBook 4710s .

Videos zeichnet die Hauptkamera in Full-HD-Auflösung auf. In hellen Umgebungen überzeugen die Filme mit guter Bildqualität, sobald die Funktion aber unter weniger idealen Bedingungen genutzt wird, verschlechtern sich die Ergebnisse deutlich. Bis auf die etwas niedrigere Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ist das grundsätzliche Verhalten der Webcam bei Videoaufnahmen dem der Hauptkamera sehr ähnlich.



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